Warum du dich nie im Leben als Online Marketer bezeichnen solltest

Was ist meine Berufsbezeichnung? Am besten beschreibt wohl „Dienstleister“ meine Tätigkeit. Wenn mich jemand fragt, was ich beruflich mache, dann lautet meine erste Antwort meistens:“Ich helfe Menschen, ihre Ziele zu erreichen. Privat und geschäftlich.“
“Also bist du sowas wie ein Coach?“ kommt dann des öfteren wie aus der Pistole geschossen.

Soll ich dir was sagen? Ich bekomme echt die Krise! Ich bezeichne mich weder als “online Marketer” noch als “Coach”. Warum?

Wenn die Menschen im Internet nach Verdienstmöglichkeiten (meistens eher nach “viel Geld – wenig Arbeit”) suchen, landen sie automatisch bei irgendeinem online Marketer. Dieser erzählt ihnen dann in einem Video, wie schlecht ihr Leben jetzt doch ist und wieviel besser es mit online Marketing werden kann. Man muss nur schnellstmöglich Kohle hinterlassen und schon beginnt das Leben in Reichtum, mit einem Laptop am Strand und dem Lamborghini in der Einfahrt. Ach ist das geil!

Er wird den geblendeten Zuhörern irgendwas von Funnels, Facebook-Werbung, E-Mail-Marketing, Affiliates, Listen, SEO, Landing Pages, Facebook-Hacks und Verkaufsseiten erzählen – und dass sie ohne diesen Tools nicht mehr existieren können.

Benutze ich E-Mail-Marketing, Listen, Funnels, Landing- und Sales Pages? Logisch mache ich das!

Aber dies alles sind für mich nur Werkzeuge. Werkzeuge um möglichst viele Menschen zu erreichen um sie bei ihrem Vorhaben bestmöglich zu unterstützen und ein besseres Leben zu führen.

Online Marketing ist nichts anderes als ein Werkzeug! 

Die Unterschiede

#1 Integrität und Berufsethik

Fast ALLE “Internet Marketer” verkaufen ihre Produkte unter dem Vorwand, dass mit ihren Produkten das Geld verdienen zum Kinderspiel wird. Ich selbst dachte am Anfang meiner Laufbahn auch, dass es in diesem Geschäftsbereich eben so läuft. Gier frisst Hirn.

Die Gurus geben vor, Menschen beim Geld verdienen und beim Aufbau eines eigenen Business zu helfen. Im Grunde verkaufen sie nur Hacks, Tipps und Tricks, die man mit ein wenig Zeitaufwand, learning by doing und Recherche im Internet, auch völlig kostenlos bekommen kann.

Das wichtigste am eigenen Business – ein eigenes Produkt – wird in 99% der Angebote völlig ignoriert.

Die Produktfindung – die eigentliche Idee – und das Herausfinden eines für MICH geeigneten Tätigkeitsfeldes ist der Grundstock eines jeden Geschäfts.

An den Konzepten meiner Projekte sitze ich teilweise mehrere Monate. Das Endprodukt muss perfekt sein. Dazu gehört die Recherche, eine Marktanalyse und viel, viel Kontakt mit meiner angepeilten Zielgruppe. Der eigentliche Produkt-Launch passiert Monate, nachdem ich die ersten Ideen gesammelt habe. Das Aufsetzten der Sales-Pages und der Funnel passiert erst im letzten Abschnitt.

Viele Marketer neigen dazu, Schnellschuss Produkte rauszubringen, die im Kern nichts anderes sind, als Kopien bereits existierender Produkte. Klar, ich orientiere mich auch an den ganz Großen. Ich versuche ständig von ihnen zu lernen und beobachte ihr Marktverhalten auf Schritt und Tritt. TROTZDEM habe ich meine eigene Persönlichkeit, meine eigenen Herangehensweisen und meinen eigenen Stil. Ich unterrichte einen komplett anderer Stil der Unternehmensgründung als Kollege X. Daraus ergibt sich auch eine andere Zielgruppe. Der Topf findet seinen Deckel. Die Kunden von Kollege X kommen mit meinem Stil vielleicht auch gar nicht klar.

Beispielsweise, “Ich helfe dir, dein eigenes online Business zu gründen” ist ein extrem breitgefächertes Thema. Genauso wie “Ich zeige dir, wie man E-Mails schreibt, die auch wirklich gelesen werden.” Jeder hat einen anderen Stil, genauso wie jeder Regisseur eine andere Handschrift. Das Recht auf die “einzig, wirkliche Lösung” hat keiner.

#2 Ehrlichkeit, Sinn & Zweck

Für die meisten meiner “Kollegen” steht nur eines an erster Stelle: Ihr eigener Verdienst. Deshalb zeigen sie auch in einer Tour sensationelle “Live Case Studies” mit umfassenden Einblicke in ihre Auszahlungskonten. Sie sind einfach die Größten, mit dem größten Erfolg und dem dicksten Konto.

Hast du dich schon gefragt, warum ich dir keine Kontostände zeige oder einen meiner Sportwagen? Erstens, weil wir einen Ford und einen Opel fahren. Ich mach mir nix aus Autos und gebe mein Geld lieber für Dinge aus, die mich interessieren und die mir Spaß machen. Und Zweitens, weil MEIN Erfolg und Einkommen NICHT von Interesse sind – sondern einzig und allein dein erfolgreiches Business, dass du schon gestartet hast oder demnächst starten wirst. Meine “Case Studys” sehen so aus. Und das beste daran: Es hat jeder was davon.

#3 falsche Versprechungen und fragwürdige Methoden

Wenn die großen der Branche, ÖFFENTLICH auf einer großen online-Marketing-Konferenz sagen, man solle sich Testimonials auf FIVERR kaufen, dann spricht das Bände! Kosten ja nur fünf oder zehn Euro…

Wenn die großen ein Buch “verschenken”, man aber die Kosten für Verpackung und Versand selber tragen muss (€ 6,90), kommt einem die Galle hoch. Verschenken bedeutet kostenlos – und kostenlos IST kostenlos! Wenn ich dann noch auf der Website des betreffenden Marketer in einem Video höre, dass man, wenn man dieses Buch bewirbt, 5 EURO Provision bekommt, dann reicht es mir vollkommen! Ein Buchversand inkl. Verpackung kostet nicht einmal zwei Euro.

  1. Er macht damit um jeden Fall Gewinn bzw. er zählt nicht drauf (wenn er Provision abgibt)
  2. Im Video wird gleich gesagt, dass durch dieses Buch fantastische Upsells generiert werden können.
  3. Zu den € 6,90 muss man noch € 3,- in eine Spendenkasse werfen. Nicht falsch verstehen, Spenden ist gut und man kann mit Geld irrsinnig viel positiv verändern. Ich bin ein großer Fan davon. Aber in dieser Kombination entsteht mähr als nur ein bitterer Nachgeschmack!
  4. Im Werbevideo zu diesem Motivationsbuch, dass “Leben verändern kann”, zieht er auch noch seine tote Freundin mit hinein. Er benutzt sie, um Mitleid und Sympathie zu wecken. Ich finde das zum kotzen!

Den betreffenden Marketer empfand ich bis jetzt als relativ sympathisch. Zwar das typische Marktschreier-Gehabe, aber ein sympathischer Kerl.

Das schlimme ist, viele Menschen KÖNNEN gar nicht mehr zwischen den guten und schlechten unterscheiden. Es setzt sofort die “Gier frisst Hirn”-Einstellung ein.

Ich hätte noch viel mehr Beispiele nennen können. Aber ich denke, du kennst sie selbst zu genüge.

Deshalb bitte ich dich von ganzem Herzen: Gehe du den richtigen Weg! Sei ehrlich zu dir und deinen Lesern/Kunden – und zu mir. Mache deine Hausaufgaben und und du wirst sehen: der Erfolg wird dir recht geben.

Da liegt der Unterschied zwischen den Internet Marketer und uns. Internet Marketer hassen die Transparenz (Auszahlungsbelege haben mit Transparenz NICHTS zu tun!) und denken nur an ihren eigenen Erfolg. “Wenig Arbeit – viel Geld”…am Arsch!

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