Der Blog und ich…

Das ist eine lange Geschichte. Keine Sorge! Ich schreibe sie so kurzweilig wie möglich. Genau genommen ist es gar keine lange Geschichte sondern eine komplizierte. Besser gesagt habe ich sie bis jetzt zu einer Komplizierten gemacht.

Im Grunde genommen gehört das Schreiben schon ein Leben lang fest zu mir. Ich mache es auch gerne. Ja, ich liebe es sogar! Ich bin ein Typ der gerne redet. Der anderen gerne erzählt und sich mitteilt. Am besten noch, wenn der andere einen Mehrwert aus meinem Gelaber ziehen kann.

Mit fünfzehn habe ich mein erstes Drehbuch geschrieben. Film war und ist meine Leidenschaft. Schon immer. Es war eine kranke Liebesgeschichte, ein brutales Road Movie. Inspiration damals war der Film „True Romance“ nach einem Drehbuch von Quentin Tarantino. Tarantino hat mir auch ziemlich früh gezeigt, dass es durchaus ratsam ist manchmal auf Konventionen zu scheissen und das zu produzieren, dass einem selbst am meisten Spaß macht. Jedenfalls ist dieses Drehbuch (den Titel weiß ich nicht mehr) heute nicht mehr der Rede wert. Aber es war ein Anfang. Bis heute folgten fünf weitere Drehbücher. Zwei davon habe ich selbst verfilmt, eines liegt noch in der Schublade und die anderen zwei waren Auftragsarbeiten. Demnächst werde ich wieder ein neues anfangen. Diesmal wird es eine Romanverfilmung.

Ja und in der Schule waren meine Aufsätze legendär. Diese Erlebnisberichte kennst du bestimmt auch noch. Mit mir ist zwar immer die Phantasie durchgegangen und ein Tierpark-Besuch wurde zu einem weltverändernden Ereignis mit einem Haufen Action, Spaß und unerwarteten Wendungen, aber meinen Noten hat dies keinen Abbruch getan. Jedenfalls nicht in diesem Fach in der Schule.

Und so habe ich immer weiter geschrieben. Und natürlich viel gelesen. Zeitschriften, Sachbücher, Comics, Romane, Biographien, Drehbücher. Einfach alles. Und natürlich immer Filme. Die haben ihren Ursprung schließlich auch im geschriebenen Wort. Was sich natürlich erst mit der Zeit herauskristallisiert hat, war mein eigener Stil. Und dieser Stil ist eine Mischung aus all dem was ich gerne lese. Da verhält es sich ähnlich wie bei Tarantino und den Filmen. Ich verwende das was mir selbst am besten gefällt. Ich schreibe das, was ich selbst gerne lesen würde. Punkt.

Und dann war plötzlich die Rede von Blogs. Überall Blogs. Eine Sammlung von Artikeln im Internet war plötzlich ein Blog. Jeder schrieb einen Blog. Überall waren Blogs. Und ohne Blog war man plötzlich nichts mehr. Und jeder Blog veränderte dein Leben und war im Stande die Erde langsamer drehen zu können weil es in irgendeinem Blog so beschrieben wurde. Hat mich damals ein Blog interessiert? Nein.

Ich war zwar schon immer in den Medien unterwegs, aber an einem eigenen Blog war ich nie interessiert. Mir war nicht klar was mir ein Blog bringen könnte.

Warum sollte ich regelmäßig irgendwelche Artikel über Dinge schreiben die ich selbst gerne mache? Warum sollte ich in die Welt hinausbrüllen was ich doch für ein toller Kerl mit genialen Fähigkeiten bin und ich im Stande wäre die Welt zu verändern? Wäre ich damals schon auf den Blog-Zug aufgesprungen, ich wäre heute mehrfache Millionär. Vielleicht. Mit damals meine ich so um 1999 bis 2001. Und mit wem habe ich damals meine Erfahrungen und mein Wissen geteilt? Mit meinen Freunden und Bekannten. Nochmal: Hätte ich damals das Blog-Thema nicht abgeblockt wäre vieles anders gelaufen!

Und jetzt doch Blog 

Seit gestern betreibe ich einen Blog. Dies hier ist mein Dritter Artikel den ich verfasse. Und es macht verdammt viel Spaß! Warum habe ich mich am Ende doch zum bloggen entschieden? Weil es einfach das beste Werkzeug ist, um mein Wissen und meine Erfahrungen mit allen zu teilen. Es ist ein frei zugängliches Wissensuniversum (mit bis jetzt drei Artikeln). In Verbindung mit den exklusiven Infos die ich nur per E-Mail verschicke ist es mir so möglich allen Interessenten den bestmöglichen Content zu liefern.

Ich merke auch langsam aber sicher, dass sich das Schreiben eines Blogs ziemlich von allem anderen unterscheidet, dass ich in meinem Leben bisher geschrieben habe.  Soll ich dir was sagen? Es gibt unzählige Anleitungen im Netz die dir sagen wollen wie man den besten Blogbeitrag schreibt – und mich interessiert so eine Anleitung nicht die Bohne! Ich schreibe so wie ich bin. Was du liest kommt direkt aus meinem Herzen auf den Bildschirm. Vielleicht mache ich mit dieser Einstellung einen Fehler, vielleicht auch nicht. Ihr werdet es mir sagen. Für mich muss ein Artikel nicht nach allen Regeln der Kunst perfekt geschrieben sein. Er muss nur eines: Voll ins Schwarze treffen.

Und jetzt zu der Frage die dir wahrscheinlich schon lange unter den Nägeln brennt: Wie sieht es mit einem Blog und Geld verdienen aus? Ja das funktioniert. Und es funktioniert gut. Seit diese Seite online ist konnte ich erste Erfolge verzeichnen. Und das ohne einen Cent Investition. Wie? Das erfährst du demnächst in einem anderen Artikel und (mit noch mehr Inhalt) hier.

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