Der Blog und ich…Teil 2

In relativ kurzer Zeit habe ich insgesamt zehn Blogartikel geschrieben. Und was soll ich sagen? Wenn man einmal ins bloggen gekommen ist, dann lässt es einen nicht mehr los. Vorausgesetzt man hat sich mit dem Blog bzw. dem Content ein Ziel gesetzt und man verfolgt eine gewisse Thematik. Ist ja eigentlich logisch. Sorry falls ich recht naiv klinge, aber für mich ist ein eigener Blog immer noch Neuland. Trotz das ich fachlich ziemlich viel über das Thema „bloggen“ weiß. „Es selbst zu tun“, ist dann doch wieder etwas anderes.

Der Umschwung in meinem Blog-Thema ist ziemlich schnell gekommen. Nix mehr online Business Lifestyle etc. Scheiß Grundthema. Kommt eh immer alles anders als geplant.

Die Zeit läuft. Für jeden! Das Gejammere an jedem Eck und in jedem Bereich wird größer. Unzufriedenheit, Misstraun und Neid wächst. Die weltweite Vernetzung zeigt uns ein Leben, das wir selbst nie erreichen können (glauben wir jedenfalls). Der Neid wird regelrecht provoziert. Und unterschwellig hören wir bei jedem Post „Hey Arschloch! Seh her! Du Pfeife, du wirst das nie erreichen!“.

Die Kleinen werden unten gehalten, und die großen wachsen unaufhörlich. Förderung und Mentoring? Nicht mit mir! Ich bin mit meinem Stuhl fest verwachsen. Und so weiter, und so weiter…

Dem vermeintlichen Wahnsinn wird Einhalt geboten. Das Andersdenken wird zu einer Disziplin, in der es mehr Verlierer als Gewinner gibt. Mein Blog ist mein Wutausbruch! Ich höre schon die ersten stimmen die behaupten werden, dass dies nur das Resultat meiner eigenen Unzufriedenheit sei. Bin ich mit mir unzufrieden? Keinesfalls! Ich bin glücklich mit meiner Familie, ich bin frei, meine Arbeit erfüllt mich. Unzufrieden bin ich nicht, ich bin wütend! Das es keine Grenzgänger mehr gibt.

Da kommen mir die Anfänge der beiden TRAINSPOTTING Filme in den Sinn. Google einfach mal danach. Eine Breitseite gegen das Spießertum. Klar, die Filme handeln vordergründig von Drogenkonsum. Für sind es Geschichten über den Auf- und Ausbruch – und vor allem im zweiten Teil – vom Nachhausekommen.

Bloggen ist mein erstes Geschütz das ich auffahre. Nicht um einen Kampf zu eröffnen, sondern um zu sehen, ob da vielleicht noch andere sind denen es ähnlich geht.

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